Bernd Wengert & Michael Moravek
Das Theaterstück in einer seltenen Aufführung in großer Bandbesetzung nach dem aktuellen Album GEORG
30 Nächte
ließ sich der Kunstschreiner Georg Elser im Münchner Bürgerbräukeller einschließen und höhlte die Säule der Empore aus, um dort seine Höllenmaschine, wie er sie nannte, einzubauen. Sie sollte die gesamte Empore direkt über dem Rednerpult zum Einsturz bringen.
13 Minuten
vor der Detonation verließ Hitler mit der gesamten Führungsriege entgegen dem ursprünglichen Zeitplan den Bürgerbräukeller. Sie kamen alle unverletzt davon. Die Empore stürzte herab.
30 Meter
vor dem Grenzübergang in die rettende Schweiz fiel Elser einem Konstanzer Grenzsoldaten auf, der ihn daraufhin zur Wache zum Verhör brachte.
20 Tage
vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau wurde er ermordet.
Keinen einzigen
Menschen hatte er in seinen Plan eingeweiht.
Georg Elser ahnte, was auf Deutschland und die Welt zukam. Entgegen der großen Mehrheit verbot ihm sein Gewissen, untätig bleiben.
Auf Grundlage des Verhörprotokolls der Gestapo haben Bernd Wengert und Michael Moravek ein Bühnenstück verfasst, das den Menschen Georg Elser, seinen scharfen und weitsichtigen Blick für die Entwicklung Deutschlands unter Hitler und den dramatischen Verlauf seiner Tat in den Vordergrund rückt. Inspiriert durch das Schicksal Georg Elsers hat Moravek Songs für das Bühnenstück geschrieben.
Moraveks im April veröffentlichtes Album, das er mit seiner Band Electric Traveling Show aufgenommen hat, wurde von der Fachpresse enthusiastisch aufgenommen und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Bernd Wengert — Skript, Regie und Schauspiel
Michael Moravek — Songs, Gitarre, Zither, Gesang
Tomáš Skřivánek (Bass)
Christian Krischkowsky (Schlagzeug)
Andrej Polanský (Viola, Mandoline, Banjo)
Wibke Becker (Gesang, Percussion)
Štěpán Vodenka (Keyboards)
Das Stück geht unter die Haut. — Joachim Ziller, Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn
Bernd Wengert und Michael Moravek brillieren. — Südkurier
13 Minuten zu spät. — Süddeutsche Zeitung
Eine beeindruckende schauspielerische und musikalische Leistung. — Schwäbische Zeitung
Moravek und Wengert nähern sich künstlerisch forschend dem Attentäter Georg Elser - und finden heraus, wie viel mehr er war. — Friedemann Rincke, Erinnerungsort Hotel Silber Stuttgart
Theaterhaus Stuttgart – Halle T3
13 MINUTEN — wie Georg Elser beinahe die Welt verändert hätte
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Das Theaterstück in einer seltenen Aufführung in großer Bandbesetzung nach dem aktuellen Album GEORG
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