Klänge der Fantasie
Werke von Claude Debussy, Mel Bonis, Maurice Ravel und Arnold Schönberg
Claude Debussy Sonate für Flöte, Viola und Harfe Mel Bonis Matin für Klaviertrio Mel Bonis Soir für Klaviertrio Maurice Ravel Ma mère l’oye für Flöte, Cello und Klavier Arnold Schönberg Verklärte Nacht für Klaviertrio
Eine bezaubernde Poesie entfaltet der Meister des Impressionismus Claude Debussy in seiner späten Sonate für Flöte, Viola und Harfe. Nur vier Jahre älter war seine ehemalige Studienkollegin am Pariser Konservatorium Mélanie Bonis, die ihre Werke unter dem geschlechtsneutralen Pseudonym Mel Bonis veröffentlichte. Obwohl musikalisch hochbegabt, wurde Bonis von ihrer Familie zum Abbruch ihres Studiums und zu einer Vernunftehe gezwungen. Dennoch gelang es ihr, sich einen Namen als Komponistin zu machen. Mit ihren Klaviertrios Matin und Soir von 1907 zeichnet sie zwei feinsinnige Stimmungsbilder. Einige Jahre nach Bonis und Debussy studierte auch Maurice Ravel am Pariser Konservatorium. Während er sich für seinen Zyklus Ma mère l’oye, der in einer Trio-Fassung erklingt, von bekannten Märchen wie Dornröschen und Die Schöne und das Biest inspirieren ließ, wurde Arnold Schönberg von Richard Dehmels Gedicht Verklärte Nacht angeregt. Mit rauschhaften, spätromantischen Klängen vertonte er die emotionale Begegnung des Liebespaars aus Dehmels Gedicht.
Liederhalle – Mozart-Saal
7. Kammerkonzert
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Klänge der Fantasie
Werke von Claude Debussy, Mel Bonis, Maurice Ravel und Arnold Schönberg
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