Elbphilharmonie – Großer Saal

7. Philharmonisches Konzert

21 Mar — 22 Mar 2027
11:00 - 22:00
—
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Platz der Deutschen Einheit 1, Hamburg

In so ungewöhnlicher wie stimmungsvoller Weise finden im 7. Philharmonischen Konzert drei Komponisten zueinander: Der Münchner Richard Strauss leitet mit der Bläserserenade Es-Dur op. 7 das außergewöhnliche Konzert für Saxophonquartett und Orchester ein, durch das Philip Glass der Farbpalette des Sinfonieorchesters 1995 eine neue Nuance hinzufügte. Einen heiteren Abschluss liefert die späte achte Sinfonie von Antonín Dvořák.

About the event

STRAUSS / GLASS / DVOŘÁK

In so ungewöhnlicher wie stimmungsvoller Weise finden im 7. Philharmonischen Konzert drei Komponisten zueinander: Der Münchner Richard Strauss leitet mit der Bläserserenade Es-Dur op. 7 das außergewöhnliche Konzert für Saxophonquartett und Orchester ein, durch das Philip Glass der Farbpalette des Sinfonieorchesters 1995 eine neue Nuance hinzufügte. Einen heiteren Abschluss liefert die späte achte Sinfonie von Antonín Dvořák.

Streichinstrumente oder Klavier sind als klassische Soloinstrumente seit Jahrhunderten etabliert und auch die sinfonischen Blasinstrumente sind bisweilen solistisch mit Orchester zu erleben. Das Saxophon hingegen verbindet man meist mit Jazz oder Pop, obwohl es im 19. Jahrhundert von Adolphe Sax durchaus vor dem Hintergrund entwickelt wurde, der Farbpalette des Sinfonieorchesters eine neue Nuance hinzuzufügen. Dort fand es jedoch nur sporadisch Verwendung. Umso außergewöhnlicher ist das Konzert für Saxophonquartett und Orchester von Philip Glass, das beim Schleswig-Holstein Musik Festival 1995 uraufgeführt wurde.

Mit seiner minimalistischen Tonsprache und dem rhythmischen Drive bietet Glass der eindrucksvollen Farbigkeit der Saxophone die perfekte Bühne. Den Auftakt zu diesem besonderen Solokonzert bildet die Bläserserenade von Richard Strauss, mit der dieser an die Serenadentradition der Klassik anknüpft. An klassischen Traditionen orientiert sich auch Antonín Dvořák in seiner achten Sinfonie, wobei seine Musik doch eine unverkennbare Handschrift trägt: Sowohl das Kolorit seiner böhmischen Heimat als auch Anklänge an Peter Tschaikowsky, den Dvořák zu dieser Zeit kennenlernte, prägen dieses ungemein heitere Spätwerk.

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