Pjotr Tschaikowsky: „Romeo und Julia“, Fantasie-Ouvertüre Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126 Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Aus Tschaikowskys jugendlichem Plan, eine Oper zu Shakespeares „Romeo und Julia“ zu komponieren, wurde 1869 eine Fantasie-Ouvertüre, die in nuce die Handlung instrumental nachzeichnet, wobei das „Liebesthema“ weltberühmt wurde. Mit zwei Werken von Dmitri Schostakowitsch wird der Bogen ins 20. Jahrhundert geschlagen – in eine Zeit, in der es überlebenswichtig sein konnte, sich mehrdeutig zu äußern. Schostakowitschs 1937 entstandene 5. Sinfonie ist ein Zeugnis dieser Strategie. Ein Werk, das hinter der glanzvollen Fassade in Abgründe blicken lässt. Auch das Cellokonzert – wiewohl erst nach dem Ende des stalinistischen Terrorregimes komponiert – wird dominiert von Ab- und Tiefgründigkeiten. Hier prallen grotesk überdrehte Momente auf zutiefst elegische Passagen. Uraufgeführt am 60. Geburtstag des Komponisten durch dessen langjährigen Freund Mstislaw Rostropowitsch, erscheint das Werk wie ein Rückblick auf ein langes, bewegtes Leben.
Stadthalle Greifswald – Kaisersaal
8. Philharmonisches Konzert
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Pjotr Tschaikowsky: „Romeo und Julia“, Fantasie-Ouvertüre Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126 Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
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