Filmnacht und Gespräch über Körperbilder
Welche Erwartungen schreiben sich in Körper ein – und wie können sie sich ihnen entziehen? Was sind Männlichkeitsideale? Wie bildet sich digitaler Optimierungsdruck ab? Worin zeigen sich koloniale Verstrickungen?
Mit Amanda van Hesterens I Want to Go Higher und Tabita Rezaires Deep Down Tidal fragt die Filmnacht nach Männlichkeitsidealen, digitalem Optimierungsdruck und kolonialen Verstrickungen. Im Kontext der Ausstellung Toxic (Techno)cultures öffnet sie einen Raum, um vorgegebene Körperbilder zu hinterfragen und andere Formen von Selbstbestimmung und Verbundenheit zu denken.
I Want to Go Higher (2023) von Amanda van Hesteren
Der 24-minütige Dokumentarfilm begleitet vier männliche Models auf der Schwelle zum Erwachsenwerden während eines Aufenthalts in Thailand, wo sie an ihrer mentalen Entwicklung arbeiten.
Deep Down Tidal (2017) von Tabita Rezaire
Das Video-Essay verwebt in Netzkunst-Ästhetik kosmologische, spirituelle, politische und technologische Narrative und untersucht Wasser als Medium und Ort (neo)kolonialer Machtstrukturen.
Tiger Stripes (2023) von Amanda Nell Eu
Der in Cannes premierte Independent-Body-Horror-Film erzählt die Geschichte einer jungen malaysischen Schülerin, die mit körperlichen Veränderungen und einer mysteriösen, gewalttätigen Kraft konfrontiert wird, die mit ihrer Pubertät einhergeht.
c Deep Down Tidal / Tabita Rezaire
c I Want to Go Higher / Amanda van Hesteren
Münchner Kammerspiele – Habibi Kiosk
Bodies that refuse
Tickets
Sold by: muenchner-kammerspiele.de
Eintritt frei
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Welche Erwartungen schreiben sich in Körper ein – und wie können sie sich ihnen entziehen? Was sind Männlichkeitsideale? Wie bildet sich digitaler Optimierungsdruck ab? Worin zeigen sich koloniale Verstrickungen?
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