Pommersches Landesmuseum

Carl August von Pentz – Ein Leben im Dreiklang aus Hochdeutsch, Niederdeutsch und Polnisch

14 November
17:30
—
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Rakower Straße 9, Greifswald

Im Mittelpunkt dieses Abendvortrags steht der in Santow bei Grevesmühlen geborene Carl August von Pentz (1884–1969), in dessen Leben und Werk ein ungewöhnlicher Dreiklang aus Niederdeutsch, Hochdeutsch und Polnisch eine bedeutende Rolle spielt.

About the event

Eine Veranstaltung von In terris Gryphi

Eintritt frei

Im Mittelpunkt dieses Abendvortrags steht der in Santow bei Grevesmühlen geborene Carl August von Pentz (1884–1969), in dessen Leben und Werk ein ungewöhnlicher Dreiklang aus Niederdeutsch, Hochdeutsch und Polnisch eine bedeutende Rolle spielt.

Für von Pentz, der unter dem Pseudonym Walter Panitz unter anderem das große polnische Versepos „Pan Tadeusz“ von Adam Mickiewicz übersetzte, waren die Übertragungen nach dem Zweiten Weltkrieg ein Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und Polen. Dem Übersetzer war es dabei besonders wichtig, im Nachkriegsdeutschland Interesse für die polnische Literatur zu wecken. Er selbst wurde nach 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet und musste sein Gut Volzrade bei Lübtheen verlassen, so dass viele seiner Übersetzungen in Schwerin und Wilhelmshaven entstanden.

Ulrike Stern und Karin Ritthaler-Praefcke werden in diesem Abendvortrag ihr Buch „Carl August von Pentz – Ein Leben im Dreiklang aus Hochdeutsch, Niederdeutsch und Polnisch“ vorstellen, das sich dessen – auch in der niederdeutschen Literaturgeschichte – einzigartigen dreisprachigen Werk widmet.

Dr. phil. Karin Ritthaler-Praefcke , seit 1996 am Institut für Slawistik der Universität Greifswald, beschäftigt sich seit dem Studium mit der Literaturepoche der polnischen Romantik, insbesondere mit den Übersetzungen polnischer Werke ins Deutsche im Sinne der Translationswissenschaft. Für ihre ehrenamtliche Leistungen wurde sie 2023 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Dipl. Kult.Wiss. Ulrike Stern , seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald, arbeitete unter anderem als Dramaturgin der Fritz-Reuter-Bühne am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin sowie als Lektorin und Übersetzerin. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Johannes-Gillhoff Literaturpreis ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit niederdeutscher Literatur und dem digitalen niederdeutschen Spracherwerb ( Sprachlern-App „Plattdeutsch mit BEO“ ).

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