Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo
Ein Dorf, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Hier, wo selbstbestimmtes Leben und freies Lieben unmöglich sind, lässt Regisseur Giancarlo del Monaco hundert Jahre nach deren Entstehung die beiden Opern Pagliacci und Cavalleria rusticana spielen. „Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben“, heißt es darin. Doch dann kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.
„Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben.“ Im Prolog von Pagliacci wird der Anspruch italienischer, veristischer Kunst formuliert, ländliche Lebenswirklichkeiten lebensnah auf der Bühne abzubilden und sich menschlichen Leidenschaften zuzuwenden. Ein Prinzip, das auch Cavalleria rusticana bestimmt. Giancarlo del Monaco lässt beide Opern in demselben Dorf spielen, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Selbstbestimmtes Leben und freies Lieben sind hier nicht möglich. Die Verletzung (männlicher) Ehre wird mit Gewalt beantwortet. Auch fahrende Gaukler:innen können keine Leichtigkeit ins Dorf bringen. Während einer Aufführung kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.
Hamburgische Staatsoper
Cavalleria Rusticana & Pagliacci
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Ein Dorf, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Hier, wo selbstbestimmtes Leben und freies Lieben unmöglich sind, lässt Regisseur Giancarlo del Monaco hundert Jahre nach deren Entstehung die beiden Opern Pagliacci und Cavalleria rusticana spielen. „Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben“, heißt es darin. Doch dann kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.
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