Richard Wagner
Vorabend zum Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen
Text vom Komponisten
Uraufführung 1869
Premiere vom 2. Mai 2010
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
Am Anfang von allem steht ein tiefes Es im Orchester. Aus diesem scheinbar reglosen Klang löst sich langsam ein Dreiklang. Fast unmerklich entstehen Bewegung und Rhythmus, der Klang verdichtet sich und schwillt zu einem mächtigen Crescendo an, bis er in die bevölkerten Tiefen des Rheins mündet. Doch schon bevor die ersten Figuren singen, ist diese Welt von Geschichte durchzogen. Im Rheingold überlagern sich Zeitschichten, widersprechen sich Perspektiven, bleibt Wahrheit fragmentarisch. Macht, Schuld und Verantwortung erscheinen von Anfang an mehrdeutig. Richard Wagner begann Ende der 1840er Jahre, in einer Zeit politischer Umbrüche, seine Auseinandersetzung mit dem Nibelungen-Mythos. Aus der Idee eines notwendigen Weltendes entwickelte sich die Einsicht, dass dieses nur aus seiner Vorgeschichte heraus verständlich wird. Das Rheingold beschreibt die Grundlagen einer von Macht und Vertragslogik bestimmten Ordnung.
Oper Frankfurt – Opernhaus
Das Rheingold
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Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.
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