Wie haben sich die Verwandten in der NS-Zeit verhalten? Haben sie profitiert, mitgemacht? Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederkartei ins Internet gestellt hat und deutsche Medien hierzu für Abonnenten eigene Suchangebote veröffentlicht haben, beschäftigt diese Frage viele. Doch eine Parteimitgliedschaft allein sagt kaum etwas aus. Um zu erkunden, was Opa oder Oma, Uropa oder Großonkel getan haben und wie dies zu bewerten ist, braucht es weitere Quellen und ein Verständnis für deren Hintergründe und Aussagekraft.
Hierbei hilft SpureNSuche: Das neue kostenfreie Online-Angebot des NS-DOK leitet fragenbasiert durch den Dschungel der Archivwelt, unterstützt beim Stellen von Archivanfragen und hilft bei der Interpretation und historischen Einordnung der Befunde. Zudem haben Nutzer*innen die Möglichkeit, die Geschichte eines/einer Verwandten mit dem Tool selbst aufzubereiten.
Am 1. Dezember möchten wir das neue Recherchetool im NS-DOK vorstellen. Nach Grußworten und einem Einblick in das Tool kommen wir ins Gespräch über die gesellschaftliche Bedeutung der NS-Familiengeschichte und ihre Erforschung. Mit dabei sind Bürgermeisterin Derya Karadag, Dr. Andreas Dartsch (Sparkasse KölnBonn), Kay Voges (Schauspiel Köln), Raphael Dwinger (Schauspieler), Dr. Henning Borggräfe, Dr. Hanne Leßau, Dr. Janosch Steuwer (NS-DOK), Oliver Baumann-Gibbon (Die Gesellschaft) und weitere Gäste.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 27.11.2026.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auf den 1. Dezember verschoben wurde.
Abb: © NS-DOK / Melanie Longerich
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € | Anmeldung bis: 27.11.2026 | Sprache: deutsch
NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)
Der Launch: Ein Webtool für die eigene SpureNSuche
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Wie haben sich die Verwandten in der NS-Zeit verhalten? Haben sie profitiert, mitgemacht? Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederkartei ins Internet gestellt hat und deutsche Medien hierzu für Abonnenten eigene Suchangebote veröffentlicht haben, beschäftigt diese Frage viele. Doch eine Parteimitgliedschaft allein sagt kaum etwas aus. Um zu erkunden, was Opa oder Oma, Uropa oder Großonkel getan haben und wie dies zu bewerten ist, braucht es weitere Quellen und ein Verständnis für deren Hintergründe und Aussagekraft.
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