von Sokola//Spreter
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“ (UA)
Ein alter Stoff vermischt sich mit einer dystopischen Gegenwart: Sokola//Spreter erfinden das von Kleist hinterlassene Fragment „Robert Guiskard. Herrscher der Normänner“ neu und führen es für das Staatstheater Cottbus zu Ende.
In DIE KRANKSCHREIBUNG ist Robert Guiskard ein Anführer, der keinen Erwartungen mehr gerecht wird. Seine Versprechungen vom ewigen Leben haben sich nicht erfüllt, seine Gefolgschaft verliert zusehends den Glauben. Und all das, während er und sein „Völkchen“, nur mit heißem Tee und dringlichen Worten bewaffnet, ihr Lager vor einer unbekannten Stadt aufgeschlagen haben, in der eine unbekannte Krankheit alle Lebenden dahinrafft. In einer waghalsigen Aktion beschließt Guiskard, seine Wunderkraft unter Beweis zu stellen, um seine Anhänger wieder hinter sich zu versammeln.
Aram Tafreshian, der in Cottbus zuletzt mit seiner Inszenierung „Das Kraftwerk - Ein Theaterabend über Kohle, Wasser und die Ewigkeit“ von sich reden gemacht hat, inszeniert ein Stück über Herrschaft und Zerfall, über das drohende Ende, das Streben nach Unsterblichkeit – und ob es sich dafür überhaupt zu leben lohnt.
Programmempfehlungen nach Altersgruppe
Staatstheater Cottbus – Kammerbühne
Die Krankschreibung
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von Sokola//Spreter
inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“ (UA)
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