Werk von Alban Berg
Lust und Begehren, Anmut und Hemmungslosigkeit, Verführung und Katastrophe: Wer sich Lulu nähert, wer dem Sog ihres Charismas erliegt, ist dem Tod geweiht. Unschuldig wirkt sie und zugleich gefährlich, ist Engel und Monster in einem. Eine Frau, geradezu qualvoll realistisch gezeichnet, zugleich aber Projektionsfläche für Fantasien und Abgründe des Unterbewusstseins. Lulu geht über Leichen, wird all jenen, die ihr begegnen, zum Verhängnis. Am Ende fällt sie selbst tief, arbeitet als Prostituierte und bedient als ihren letzten Kunden den Serienmörder Jack the Ripper …
Lulu ist die zweite Oper Alban Bergs. 1928 begann er mit der Komposition, unterbrach die Arbeit immer wieder – und konnte das monumentale Projekt schließlich nicht mehr vollenden: 1935 nahm ihm der Tod die Feder aus der Hand, Lulu blieb Fragment. Die Oper nach Textvorlagen von Frank Wedekind zählt zu den bedeutendsten Musiktheater-Werken des 20. Jahrhunderts und ist das erste, das vollständig auf der Zwölftontechnik basiert. Die strenge formale Konstruktion dient durchgehend dem dramatischen Ausdruck und der überaus subtilen, farbenreichen Charakterisierung jeder der zahlreichen Bühnenfiguren: Eines der Erfolgsgeheimnisse dieses für die Musik des 20. Jahrhunderts prägenden Meisterwerks.
Sakari Oramo und ein exquisites Solisten-Ensemble begeben sich auf die packende Achterbahn-Fahrt zwischen Schönheit und fiebrigen Alptraum-Welten.
Kölner Philharmonie
Femme fatale
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Lust und Begehren, Anmut und Hemmungslosigkeit, Verführung und Katastrophe: Wer sich Lulu nähert, wer dem Sog ihres Charismas erliegt, ist dem Tod geweiht. Unschuldig wirkt sie und zugleich gefährlich, ist Engel und Monster in einem. Eine Frau, geradezu qualvoll realistisch gezeichnet, zugleich aber Projektionsfläche für Fantasien und Abgründe des Unterbewusstseins. Lulu geht über Leichen, wird all jenen, die ihr begegnen, zum Verhängnis. Am Ende fällt sie selbst tief, arbeitet als Prostituierte und bedient als ihren letzten Kunden den Serienmörder Jack the Ripper …
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