Eine alte Frau, ihre überforderte Tochter und ein Pflegeroboter: Doris Dörrie erzählt eine leise Zukunftsgeschichte über Einsamkeit, Fürsorge und Würde im Alter.
von Verleih Frau Winkler ist eine achtzigjährige Witwe und lebt im Jahr 2030 weitgehend allein. Ihre Tochter Emi ist der wichtigste Mensch in ihrem Leben, doch als Emi ein Theaterengagement annimmt, kann sie sich nicht mehr wie gewohnt kümmern. Als Ersatz zieht ein Pflegeroboter ein, der im Alltag helfen soll. Frau Winkler begegnet der Maschine zunächst mit Skepsis und Kränkung: Was sagt es über eine Familie aus, wenn Fürsorge ausgelagert wird? Doch nach und nach entsteht eine merkwürdige Beziehung zu dem künstlichen Mitbewohner, den sie Pawlowitsch nennt. Während Tochter und Mutter mit Schuldgefühlen, Erwartungen und Abhängigkeiten ringen, wird der Roboter zum Auslöser einer größeren Frage: Was bedeutet Nähe, wenn Menschen einander lieben, aber nicht ständig füreinander verfügbar sein können?
Doris Dörrie nähert sich einem hochaktuellen Thema mit der für sie typischen Verbindung aus Alltagsbeobachtung, Humor und Melancholie. Pflege, Alter und Einsamkeit werden hier nicht als abstraktes Sozialproblem verhandelt, sondern in einer Mutter-Tochter-Beziehung konkret. Angela Winkler ist für diese Rolle eine ideale Besetzung: Sie kann Würde, Trotz, Verletzlichkeit und komische Eigenwilligkeit gleichzeitig sichtbar machen.
Drama, Komödie • DE 2026 • 108 Min • Regie: Doris Dörrie
Cinema Filmkunstkino
Frau Winkler verlässt das Haus
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Eine alte Frau, ihre überforderte Tochter und ein Pflegeroboter: Doris Dörrie erzählt eine leise Zukunftsgeschichte über Einsamkeit, Fürsorge und Würde im Alter.
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