Staatstheater am Gärtnerplatz

Fürst Igor

30 Apr — 7 May 2027
18:00 - 22:00
—
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Gärtnerplatz 3, München

Musik und Text von Alexander Borodin in Zusammenarbeit mit Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow
Premiere am 14. Februar 2026
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 16 Jahren
180 Minuten, eine Pause nach ca. 90 Minuten

About the event

Musik und Text von Alexander Borodin in Zusammenarbeit mit Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow
Premiere am 14. Februar 2026
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 16 Jahren
180 Minuten, eine Pause nach ca. 90 Minuten

Fürst Igor von Nowgorod-Sewersk führt seine Truppen in eine aussichtslose Schlacht gegen die benachbarten Polowetzer und gerät dabei in Gefangenschaft. Unterdessen reißt sein Schwager daheim die Macht an sich – bis die Polowetzer zum Gegenschlag ausholen. Am Ende gelingt Igor die Flucht. Doch sind er und die Heimat überhaupt noch zu retten? Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben.

Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«.

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