Residenztheater

Gschichtn vom Brandner Kaspar

10 Nov — 10 Dec 2026
19:30 - 21:15
25 bis 69 €
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Max-Joseph-Platz 1, München

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk

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Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die »Gschichtn vom Brandner Kaspar« als ein »großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen« auf die Bühne.

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie!

Denn fast ebenso lange ist es her, dass Franz Xaver Kroetz erklärte, nicht mehr für das Theater veröffentlichen zu wollen. Doch für den Brandner Kaspar, den bayerischsten aller Theaterstoffe, hat er sich doch noch einmal überreden lassen und seinen »Brandner Kaspar« für das Residenztheater geschrieben, wo er nun zur Uraufführung kommen wird.

In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Natürlich bescheißt auch bei Kroetz Brandner den Boanlkramer mit reichlich Kerschgeist beim Kartenspielen, aber der Preis, den er für die gewonnenen achtzehn Lebensjahre zahlt, ist hoch. Denn als seine geliebte Enkelin, das Seferl, beim Almabtrieb stirbt, ist er plötzlich allein. Seine Frau ist schon vor Jahren gestorben und von seiner Tochter erreichen ihn nur noch Postkarten aus der Ferne. Die Einsamkeit nimmt ihm alle Lebensfreude, aber die Angst vor dem Tod und vor dem, was danach kommt, ist einfach zu groß, um freiwillig auf seinen Gewinn zu verzichten und vorzeitig abzutreten. Aber der Boanlkramer, dem ein fuchsteufelswilder Petrus im Nacken sitzt, hat eine Idee: Ein Fenster im Himmel gewährt Einblick in das Paradies und ein kurzer Blick »kost ja nix«…

Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die »Gschichtn vom Brandner Kaspar« als ein »großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen« auf die Bühne.

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