Engelbert Humperdinck
Märchenspiel in drei Bildern
Text von Adelheid Wette nach Jacob und Wilhelm Grimm
Uraufführung 1893
Premiere vom 12. Oktober 2014
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt. Weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.
Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren für den Hausgebrauch deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, sie zu ergänzen und einige Jahre später als Oper herauszubringen. Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar, das seine Kindheit in einem Waisenhaus verbracht hat, das Erlebte erinnern. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus.
Oper Frankfurt – Opernhaus
Hänsel und Gretel
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Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt. Weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.
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