Kammermusik
Igor Strawinskys musikalische Parabel über einen Soldaten und dessen verhängnisvolles Tauschgeschäft mit dem Teufel entstand während des Ersten Weltkriegs, basierend auf zwei Geschichten aus einer russischen Märchensammlung von Alexander Afanassjew. Nun präsentieren Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters und der Schauspieler Peter Jordan das Stück dort, wo es 1923 seine Deutsche Erstaufführung erlebte: in Frankfurt am Main.
Mit der ebenso kurzen wie reizvollen Sonate für Trompete, Horn und Posaune erklingt zuvor zu Beginn dieses Kammerkonzerts im hr-Sendesaal ein Frühwerk von Francis Poulenc, das die drei Blechblasinstrumente in lebendigen Dialog miteinander treten lässt und die für den französischen Komponisten schon in jungen Jahren so charakteristischen Züge von Eleganz und geistreichem Witz zeigt. Anschließend überrascht Franz Hasenöhrls Bearbeitung von Richard Strauss’ populärer Tondichtung »Till Eulenspiegels lustige Streiche« mit humorvoller Verfremdung: Das bekannte Werk für großes Sinfonieorchester erscheint in dieser 1954 geschaffenen Fassung in stark reduzierter Besetzung und zeitlich um die Hälfte gekürzt, aber mit mindestens ebenso viel augenzwinkernder Ironie wie das Original.
hr-Sendesaal
Histoire du soldat
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Igor Strawinskys musikalische Parabel über einen Soldaten und dessen verhängnisvolles Tauschgeschäft mit dem Teufel entstand während des Ersten Weltkriegs, basierend auf zwei Geschichten aus einer russischen Märchensammlung von Alexander Afanassjew. Nun präsentieren Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters und der Schauspieler Peter Jordan das Stück dort, wo es 1923 seine Deutsche Erstaufführung erlebte: in Frankfurt am Main.
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