Gioachino Rossini
Ein „Morgenland“ voller Gewalt und Schrecken? In seiner Rossini-Inszenierung stellt Regisseur Christof Loy solche stereotypen westeuropäischen Fantasien mit Humor und Scharfblick auf den Prüfstand: Auf einem fliegenden Teppich reist „der Türke“ nach Italien. Dort trifft er auf einen einfallsmüden Dichter und eine nicht nur zu waghalsigen Koloraturen aufgelegte junge Frau – poetische ebenso wie amouröse Verwicklungen nehmen ihren Lauf.
Zahlreiche Fantasien über das „Morgenland“ ziehen sich durch westeuropäische Geschichten und nicht selten sind sie voller Gewalt und Schrecken. In seiner Inszenierung von Gioachino Rossinis Il turco in Italia von 1814 bezwingt Regisseur Christof Loy den Schrecken durch Schrulle: Auf einem fliegenden Teppich reist „der Türke“ nach Italien. Dort trifft er auf einen einfallsmüden Dichter und eine nicht nur zu waghalsigen Koloraturen aufgelegte junge Frau – poetische ebenso wie amouröse Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Ob den Stereotypen von damals mit dem Wissen von heute beizukommen ist, lässt sich 20 Jahre nach der Premiere der Inszenierung mit gegenwärtigem Scharfblick und aufmerksamem Gehör neu diskutieren.
Hamburgische Staatsoper
Il turco in Italia
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Ein „Morgenland“ voller Gewalt und Schrecken? In seiner Rossini-Inszenierung stellt Regisseur Christof Loy solche stereotypen westeuropäischen Fantasien mit Humor und Scharfblick auf den Prüfstand: Auf einem fliegenden Teppich reist „der Türke“ nach Italien. Dort trifft er auf einen einfallsmüden Dichter und eine nicht nur zu waghalsigen Koloraturen aufgelegte junge Frau – poetische ebenso wie amouröse Verwicklungen nehmen ihren Lauf.
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