Wir starten mit französischer und mitteleuropäischer Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in den Sonntag, voll klanglicher Raffinesse und farbenreicher Orchesterkunst.
Die „Fragments symphoniques“ aus „Le Festin de l’araignée" (Das Festmahl der Spinne) von Albert Roussel waren ursprünglich als Ballettmusik konzipiert – und das hört man auch. Dem eher ungewöhnlichen Thema entsprechend (Die Handlung spielt in einem Garten, in dem verschiedene Insekten ihre Herausforderungen und Tragödien erleben …) entsteht ein faszinierendes musikalisches Tableau: zarte, schillernde Klangfarben und feine rhythmische Bewegungen lassen die Miniaturwelt von Eintagsfliege, Ameise und Schmetterling eindrucksvoll zum Leben erwachen.
Über dreistimmige Akkorde und halsbrecherisch weite Intervallsprünge bis hin zu Schlagzeugeffekten führt Bohuslav Martinů die Interpreten seines Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 H 226. Dass der Komponist sich zudem von böhmischer Tanzmusik inspirieren ließ, zu der anspruchsvolle metrische Verschiebungen gehören, macht die Sache nicht einfacher – eine Riesenaufgabe für Josef Špaček, den Solisten unseres Konzertes.
Mit der Symphonie d-Moll von César Franck entlassen wir Sie in den Sonntag. Mit den zentralen Themen, die sich in zyklischer Form durch alle Sätze hindurch verwandeln, und den großen melodischen Bögen zählt sie zu den bedeutendsten symphonischen Werken der französischen Romantik.
Albert Roussel Le Festin de l‘araignée (Fragments Symphonique) op. 17 Bohuslav Martinů Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 H 226 César Franck Symphonie d-Moll
Bochumer Symphoniker Josef Špaček, Violine Barbara Dragan, Dirigentin
Anneliese Brost Musikforum Ruhr – Großer Saal
Im gläsernen Labyrinth
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7–468.50 €
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Wir starten mit französischer und mitteleuropäischer Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in den Sonntag, voll klanglicher Raffinesse und farbenreicher Orchesterkunst.
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