In bester Lage
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Endlich wieder in bester Lage beheimatet. Das Schauspiel zieht zurück an den Offenbachplatz! Passend zur lang ersehnten Wiedereröffnung inszeniert Intendant Kay Voges eine Gebäudekomplex-Komödie, bei der Sanierungen zu Dauerbaustellen werden. Ein Haus, zehn Eigentumswohnungen in zweckbedingter Nachbarschaft: Hier wohnen Anlegerinnen, die bis zur Rente ihren Wohnungskredit abstottern, neben schuldenfreie rich kids mit Vorliebe fürs Laden ihrer E-Autos am Gemeinschaftsstrom. Dauerlaute neben Unsichtbaren, deren Existenz nur die Unterwäsche im Konfliktpool Waschküche verrät. Das Dach erfüllt nicht die aktuellen Brandschutzauflagen, doch bockige Eigentümer blockieren den Zugang zum Spitzboden. Das stets nach Fritteuse stinkende Treppenhaus (danke, 1. OG rechts) ist nicht barrierefrei und im Hof quillt die Altpapiertonne über. Die Reparatur der maroden Wasserrohre im Keller braucht Einstimmigkeit. Doch wie sich einigen, wenn die einen von den Nebenkosten ruiniert werden und die anderen die
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Endlich wieder in bester Lage beheimatet. Das Schauspiel zieht zurück an den Offenbachplatz! Passend zur lang ersehnten Wiedereröffnung inszeniert Intendant Kay Voges eine Gebäudekomplex-Komödie, bei der Sanierungen zu Dauerbaustellen werden. Ein Haus, zehn Eigentumswohnungen in zweckbedingter Nachbarschaft: Hier wohnen Anlegerinnen, die bis zur Rente ihren Wohnungskredit abstottern, neben schuldenfreie rich kids mit Vorliebe fürs Laden ihrer E-Autos am Gemeinschaftsstrom. Dauerlaute neben Unsichtbaren, deren Existenz nur die Unterwäsche im Konfliktpool Waschküche verrät. Das Dach erfüllt nicht die aktuellen Brandschutzauflagen, doch bockige Eigentümer blockieren den Zugang zum Spitzboden. Das stets nach Fritteuse stinkende Treppenhaus (danke, 1. OG rechts) ist nicht barrierefrei und im Hof quillt die Altpapiertonne über. Die Reparatur der maroden Wasserrohre im Keller braucht Einstimmigkeit. Doch wie sich einigen, wenn die einen von den Nebenkosten ruiniert werden und die anderen die Balkone für Solarzellen vermessen? Die neue Komödie von Kristof Magnusson („Männerhort“) und Gunnar Klack offenbart, wie sich im Mikrokosmos Eigentümergemeinschaft der globale Wahnsinn zwischen Investitionsstau, Pluralismus, Parallelgesellschaften und maroder Infrastruktur widerspiegelt.
Achtung: Aus technischen Gründen kann es am 6.11. noch zu Anpassungen der Startzeit für die Tastführung kommen.
Eine Komödie über das Trauerspiel im Eigentum | mit Audiodeskription | 18 Uhr Einführung mit Tastführung (Anmeldung: diversity@schauspiel.koeln)
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