Konzerthaus Dortmund

Joyce DiDonato – Die poetische Welt Emily Dickinsons

11 Mar — 17 Mar 2027
19:30 - 21:30
21–49 €
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Brückstraße 21, Dortmund

Die Mezzosopranistin mit dem szenischen Liedprojekt »Emily – No prisoner be«

About the event

Die Mezzosopranistin mit dem szenischen Liedprojekt »Emily – No prisoner be«

Mit »Emily – No prisoner be« widmen sich Joyce DiDonato und das genreübergreifende Trio Time For Three der poetischen Welt Emily Dickinsons. Kevin Puts hat aus den eindringlichen Gedichten der amerikanischen Lyrikerin ein musikalisches Kaleidoskop geschaffen, das zwischen kammermusikalischer Zartheit und mitreißender Energie leuchtet. Unter der szenischen Handschrift von Andrew Staples treffen DiDonatos warmer Mezzosopran und der außergewöhnliche Klang von Time For Three auf Texte voller innerer Freiheit und leiser Rebellion.

In »Emily – No prisoner be« widmen sich Joyce DiDonato, Time For Three und der Komponist Kevin Puts der inneren Welt Emily Dickinsons. Ausgangspunkt war Puts’ spontane Faszination für das Gedicht »They shut me up in Prose«. Aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich ein 24-teiliger Liederzyklus, der Dickinsons Sprache mit einer direkten musikalischen Handschrift verbindet – getragen von Staunen, Respekt und einer spürbaren Nähe zu ihren Texten.

Für Joyce DiDonato ist das Projekt eines ihrer persönlichsten. Gemeinsam mit Time For Three entsteht eine Klangwelt, die klassische Präzision und experimentelle Energie selbstverständlich zusammenführt. Die drei Musiker – zwei Violinen, ein Kontrabass, drei Stimmen – geben den Gedichten eine körperliche Präsenz, die leicht und zugleich eindringlich wirkt.

Andrew Staples schafft mit seinem Bühnen- und Lichtdesign einen ruhigen, fast schwebenden Raum. Licht und Schatten verschieben sich wie Gedankenbewegungen und öffnen einen Zugang zu Dickinsons inneren Bildern. Die Wirkung ist schlicht und dennoch tief berührend.

Seit der Uraufführung 2025 wächst das Werk weiter – als Album, als Bühnenprojekt, als Begegnung über Jahrhunderte hinweg. Und am Ende entsteht kein traditioneller Liederabend, sondern ein Moment, in dem Sprache, Musik und Stille überraschend nah zusammenrücken.

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