Kian Soltani & Royal Stockholm Philharmonic Orchestra – Schumann Cellokonzert
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20–99 €
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Schon bevor Kian Soltani die Bühne betritt, öffnet sich mit Sibelius’ »Tapiola« eine geheimnisvolle nordische Klangwelt: flirrend, dicht, voller untergründiger Spannung. In dieses atmosphärische Feld hinein gestaltet Soltani Schumanns Cellokonzert – ein Werk, das zwischen Innigkeit, Zweifel und leiser Kühnheit oszilliert. Mit seiner warmen Tongebung, einer souveränen Klarheit bis in hohe Register und einem natürlichen Charisma zählt er zu jenen Cellisten, die Schumanns empfindsame Sprache unmittelbar erfahrbar machen. Den Abschluss bildet Carl Nielsens energetische Zweite Sinfonie »Die vier Temperamente« – ein musikalisches Porträt menschlicher Gefühlslagen, das von hitzig, temperamentvoll bis zu melancholisch und gelassen reicht.
About the event
Schon bevor Kian Soltani die Bühne betritt, öffnet sich mit Sibelius’ »Tapiola« eine geheimnisvolle nordische Klangwelt: flirrend, dicht, voller untergründiger Spannung. In dieses atmosphärische Feld hinein gestaltet Soltani Schumanns Cellokonzert – ein Werk, das zwischen Innigkeit, Zweifel und leiser Kühnheit oszilliert. Mit seiner warmen Tongebung, einer souveränen Klarheit bis in hohe Register und einem natürlichen Charisma zählt er zu jenen Cellisten, die Schumanns empfindsame Sprache unmittelbar erfahrbar machen. Den Abschluss bildet Carl Nielsens energetische Zweite Sinfonie »Die vier Temperamente« – ein musikalisches Porträt menschlicher Gefühlslagen, das von hitzig, temperamentvoll bis zu melancholisch und gelassen reicht.
Das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, international geschätzt und vielen durch die Nobelpreisfeierlichkeiten vertraut, gastiert mit seinem Chefdirigenten Ryan Bancroft erneut in Dortmund. Bancroft formt Sibelius’ späte Dichtung mit straffer Energie und wendet sich danach Carl Nielsens Zweiter Sinfonie zu: einer lebhaften musikalischen Studie über die vier Temperamente, die zwischen eruptiver Kraft und tänzerischer Heiterkeit changiert.
Ein Abend, der zeigt, wie unterschiedlich Musik innere Räume öffnet – und wie stark sie wirkt, wenn Interpretinnen und Interpreten diesen Räumen mit Mut und Klarheit begegnen.
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