Liederhalle – Beethoven-Saal

Klassik Highlights #3

30 May
19:30
—
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Berliner Platz 1-3 (Beethoven-Saal), Stuttgart

WAGNER | MOZART | RACHMANINOFF
in Kooperation mit dem Stuttgarter Kammerorchester mit Claire Huangci unter Leitung von Andrey Boreyko
Einführung ins Programm um 18:30 Uhr

About the event

WAGNER | MOZART | RACHMANINOFF
in Kooperation mit dem Stuttgarter Kammerorchester mit Claire Huangci unter Leitung von Andrey Boreyko
Einführung ins Programm um 18:30 Uhr

WAGNER Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“

MOZART Klavierkonzert c-Moll KV 491

RACHMANINOFF Sinfonische Tänze

Claire Huangci Klavier
Stuttgarter Philharmoniker in Kooperation mit dem Stuttgarter Kammerorchester
Dirigent Andrey Boreyko

In seinem Musikdrama „Die Meistersinger von Nürnberg“, uraufgeführt 1868 in München, arbeitete sich Richard Wagner mit dem ihm eigenen Humor an seinen Kritikern ab, von denen er sich herabgesetzt und unverstanden fühlte. Es enthält viele historische Formen wie Choräle und Fugen, wie die gleich zu Beginn der prachtvoll festlichen Ouvertüre, die er als „angewandten Bach“ bezeichnete.

Das im März 1786 vollendete Klavierkonzert KV 491 ist eines der nur zwei Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts in Moll und zugleich eines der wenigen, bei denen im Orchester auch Klarinetten besetzt sind. Mozart hat daran längere Zeit intensiv gearbeitet und korrigiert. Er schloss es ab, während er auch die Oper „Die Hochzeit des Figaro“ beendete und führte es im April 1786 in Wien das erste Mal auf. Die Mollwerke Mozarts haben einen besonders dramatischen und pathetischen Charakter, und es ist sicher kein Zufall, dass das eindrucksvolle Werk zum unmittelbaren Vorbild für Beethovens 3. Klavierkonzert wurde.

Sergej Rachmaninoffs „Sinfonische Tänze“ sind sein letztes Werk. Er schrieb sie 1940 auf Long Island. Angeblich war es die Absicht des Komponisten, darin eine Art Fazit seines künstlerischen Lebens zu geben. Zahlreiche Zitate aus früheren Stücken Rachmaninoffs durchziehen die drei Sätze, und die gregorianische Melodie „Dies Irae“, die sich auf die biblische Vorstellung vom Jüngsten Gerichts bezieht und die Rachmaninoff immer wieder in seine Kompositionen integrierte, spielt hier eine wichtige Rolle. Die Sinfonischen Tänze sind ein virtuoses Paradestück für jedes große Orchester; Rachmaninoff selbst bezeichnete sie (und nicht, wie man vermuten könnte, eines seiner berühmten Klavierkonzerte) als sein bestes Werk.

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