Konzerthaus Dortmund

Liederabend Anna Lucia Richter – Schumann Dichterliebe

17 January
18:00 - 19:35
35 €
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Brückstraße 21, Dortmund

Anna Lucia Richter widmet sich gemeinsam mit Gerold Huber zwei Werkzyklen, die Liebesempfinden aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Robert Schumanns »Dichterliebe« gehört zu den innigsten Kostbarkeiten des romantischen Liedrepertoires. Stefan Heuckes »Dichterleben« auf Texte Rainer Maria Rilkes – in diesem Konzert erstmals zu hören – antwortet darauf mit einer zeitgenössischen Reflexion, die poetische Fragilität und klangliche Direktheit verbindet. Ein Liederabend, der Vergangenheit und Gegenwart in einen berührenden Dialog bringt.

About the event

Anna Lucia Richter widmet sich gemeinsam mit Gerold Huber zwei Werkzyklen, die Liebesempfinden aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Robert Schumanns »Dichterliebe« gehört zu den innigsten Kostbarkeiten des romantischen Liedrepertoires. Stefan Heuckes »Dichterleben« auf Texte Rainer Maria Rilkes – in diesem Konzert erstmals zu hören – antwortet darauf mit einer zeitgenössischen Reflexion, die poetische Fragilität und klangliche Direktheit verbindet. Ein Liederabend, der Vergangenheit und Gegenwart in einen berührenden Dialog bringt.

Wenn zwei so unterschiedliche musikalische Welten einander gegenüberstehen, braucht es Interpreten mit einem feinen Gespür für Übergänge. Anna Lucia Richter besitzt genau diese Wachheit: Sie gestaltet Lied nicht nur als Erzählung, sondern als Raum, in dem Gefühle atmen dürfen. Jeder Ton wirkt handverlesen, jede Wendung präzise bedacht und zugleich unmittelbar empfunden. An ihrer Seite formt Gerold Huber die Klavierstimme mit jener klugen Ruhe, die ihn seit Jahren zu einem der vertrautesten Partner großer Liedstimmen macht.

In dieser Konstellation wird Schumanns romantische Innenschau zum Resonanzboden für Heuckes neuen Zyklus. Die beiden Künstler nähern sich den frischen Partituren mit neugieriger Offenheit, als würden sie Schritt für Schritt ein unbekanntes Gelände erkunden. Heuckes Musik zeigt dabei ihre eigenen Schichten – mal klar konturiert, mal tastend, immer mit einem Ohr für das Ungesagte.

So entsteht ein Abend, der nicht nur zwei Zeiten, sondern auch zwei Arten des Hörens nebeneinanderstellt – und vielleicht auch unerwartete Linien zwischen ihnen sichtbar macht.

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