Konzertreihe von und mit Marc-Rainer Kamp und Ensemblemitgliedern
Von Amerika kann man nur träumen …
Mit Khalil Fahed Aassy
Das Gefühl von Einsamkeit ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck – für den Umgang damit gibt es keine Landkarten, kein Leitsystem, keinen vorgegebenen Takt. Einsamkeit ist wie ein Echo, das in uns widerhallt – manchmal kaum hörbar, manchmal überwältigend laut. Sie kann sich an leeren Räumen festkrallen, uns in stillen Nächten über den Kopf wachsen oder uns mitten unter Menschen einkapseln. Doch Musik kann Brücken bauen, wo Worte fehlen, Räume füllen, wo nur Leere herrscht, und aus Einsamkeit Gemeinschaft entstehen lassen. Manche finden Geborgenheit in melancholischen Melodien, andere in Rhythmen, die das Herz erinnern lassen: Du bist noch da, du fühlst, du lebst – und du bist nicht allein. Ein guter Song kann die Einsamkeit nicht vertreiben, aber Menschen für einen geteilten Moment miteinander verbinden, im Hier und Jetzt, aber auch quer durch Zeit und Raum: Irgendwo, irgendwann, hat jemand dieselben Töne gefühlt. Und plötzlich sind wir nicht mehr ganz so allein.
Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern erarbeitete der Musikalische Leiter Marc-Rainer Kamp musikalische Begegnungen, die der Einsamkeit Klang verleihen. In drei Ausgaben haben unsere Ensemblemitglieder ihre ganz persönlichen Clubs der einsamen Herzen musikalisch interpretiert. Passend zu lauen Sommerabenden spielen wir zu einem Best Of auf und verbinden sie auf der Terrasse unserer Container-Bar zu einem gemeinsamen Abend.
Unsere Ensemblemitglieder Anke Fonferek und Torsten Bauer verbindet, dass beide in der DDR aufgewachsen sind. Im ersten Lonely Hearts Club reisen sie durch musikalische Erinnerungen. Welche Lieder waren prägend und wie fühlte sich Einsamkeit im vielbeschworenen Kollektiv an?
Ensemblemitglied Daniel Rothaug lädt als Barkeeper zur zweiten Ausgabe ein. Im Lonely Hearts Club 2 erzählt er die Geschichte eines Clubbesitzers, der sich aus der bayrischen Provinz mitten ins Leben wirft. Er beschreibt die verschiedenen Epochen seines Clubs – geprägt von einer Gemeinschaft aus Gästeliste und VIPs, aber auch von Umzug, Entrümplung und Hausverbot. Sein Mittelpunkt: Natürlich die Musik! Die Playlist führt von deutschen Indie-Größen bis zu internationalen Guilty Pleasures.
In der dritten Ausgabe des Loneley Hearts Clubs lädt Herr Schnarre zu einer Feier der Einsamkeit und beleuchtet dabei die Facetten zwischen selbstgewählten Rückzugsräumen, dem Genuss von Einsamkeit und der Melancholie des Alleinseins. Dabei geht es nicht nur um Verlust, sondern auch um Freiheit, Ruhe und Selbstbegegnung. Mit Liedern von Kate Bush, Kurt Weill, Hildegard Knef und Rio Reiser wird Einsamkeit zum geteilten Erlebnis und überraschend tröstlich.
VON AMERIKA KANN MAN NUR TRÄUMEN …
Lagerfeuerromantik, Cowboys, endlose Weite und breite Straßen, die im Horizont in den Sonnenuntergang führen – kaum eine Musik verbinden wir so sehr mit einem amerikanischen Lebensgefühl wie den Country. Doch können wir heute mit Blick über den Atlantik noch Songs genießen, die die Freiheiten dieses Landes besingen? Khalil Fahed Aassy sucht und findet seine Antwort bei kanadischen Singer-Songwritern wie Colter Wall oder in den kritischen Protestliedern von Jesse Welles. Ein Abend, der den USA zum Trotz Country-Musik feiert!
Mit Khalil Fahed Aasy und Marc Rainer Kamp (Musikalische Leitung)
Theater Oberhausen – Studio
Lonely Hearts Club 4
Tickets
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Konzertreihe von und mit Marc-Rainer Kamp und Ensemblemitgliedern
Von Amerika kann man nur träumen …
Mit Khalil Fahed Aassy
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