Zur Vorstellung am Mittwoch, 4.11. um 20:30 Uhr gibt es eine Einführung vom Haus der Kunst zur aktuellen Ausstellung „Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten„.
1615 schreibt der indigene Chronist Felipe Guamán Poma de Ayala einen Brief an den spanischen König. Jens Schanze lässt dieses Zeugnis kolonialer Ausbeutung in die Gegenwart reichen: Heute sind es europäische und chinesische Konsortien, die im Salar de Uyuni, der größten Salzwüste Boliviens, Lithium abbauen wollen: das „weiße Gold“ der Energiewende. Der Film begleitet Verhandlungen der staatlichen Firma YLB mit europäischen Firmenvertretern, aber auch den Widerstand indigener Gemeinschaften, die um Wasser, Umwelt, Quinoa Anbau und die mythologische Bedeutung des Tunupa-Vulkans fürchten. Kameramann Börres Weiffenbach gelingen präzise, visuell beeindruckende Bilder globaler Machtstrukturen: nüchtern beobachtet, unbequem in ihrer Klarheit. – Dokfest, Silvia Bauer
Theatiner Film
MATERIA PRIMA – New Energy, Old Powers?
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Zur Vorstellung am Mittwoch, 4.11. um 20:30 Uhr gibt es eine Einführung vom Haus der Kunst zur aktuellen Ausstellung „Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten„.
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