Italienische Faust-Erzählung als chorgewaltiges Spektakel
Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ I und II
Am Anfang steht die Wette zwischen Gott und Mefistofele, seinem teuflischen Widersacher. Der Wetteinsatz lautet Faust, genauer dessen Seele. Doch auch Faust hat Ambitionen. Er will Gott überwinden, ewig jung und allwissend sein und wird dabei zum ahnungslosen Spielball der großen Mächte. Um bei diesem Kräftemessen nichts dem Zufall zu überlassen, weicht Mefistofele Faust fortan nicht mehr von der Seite. Sie reisen gemeinsam quer durch Raum und Zeit: hin zu Margherita, die von Faust in den Tod getrieben wird, zur Walpurgisnacht und schließlich zu Elena ins antike Griechenland. So wird das Ringen um das Ewige zur Suche nach Erlösung…
Arrigo Boitos einzige Oper ist ebenfalls ein Ringen und der Versuch eines Weltensturzes. Der Komponist versuchte mit seinem Werk nichts weniger als die italienische Oper zu erneuern. Dafür bearbeitete er Goethes „Faust“ und fügte gewaltige Chöre und sphärenhafte Klänge zu einem wilden Theaterspektakel zusammen, in dessen Zentrum der zynische Teufel sein (Un-)Wesen treibt.
Deutsche Oper am Rhein – Opernhaus Düsseldorf
Mefistofele
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28–115 €
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Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ I und II
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