hr-Sendesaal

Meisterquintette

2 May
18:00
24,– € Ermäßigt: 14,– €
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Bertramstraße 8, Frankfurt am Main

Der relativ geringen Anzahl von Werken für fünf Streicher stehen im Vergleich erstaunlich viele herausragende Kompositionen in diesem Genre gegenüber. Zwei jener »Meisterquintette« – beide »in G« – bilden das Programm in diesem Kammerkonzert: ein untypisch »dunkler« Mozart und ein Brahms-Spätwerk von überraschend sonnigem Gemüt.

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Kammermusik

Der relativ geringen Anzahl von Werken für fünf Streicher stehen im Vergleich erstaunlich viele herausragende Kompositionen in diesem Genre gegenüber. Zwei jener »Meisterquintette« – beide »in G« – bilden das Programm in diesem Kammerkonzert: ein untypisch »dunkler« Mozart und ein Brahms-Spätwerk von überraschend sonnigem Gemüt.

Mit Mozarts g-Moll-Quintett präsentieren vier im Beringia Quartett vereinte Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters gemeinsam mit ihrem Kollegen Dashiel Nesbitt eines der ergreifendsten Kammermusikwerke der Wiener Klassik, das durch seinen außergewöhnlich ernsten Tonfall besticht. Eine teils geradezu schmerzliche Expressivität, dramatische Kontraste und eine gesteigerte emotionale Intensität prägen die Komposition über weite Strecken, bevor sie – in starkem Kontrast dazu – im Finale überschwänglich heiter ausklingt. An diese Stimmung knüpft Brahms’ 2. Streichquintett an, mit dem der in Hamburg geborene und (wie auch Mozart) in Wien gestorbene Romantiker nach eigenen Angaben eigentlich sein Œuvre abzuschließen gedachte. Mozarts Vorbild folgend entschied sich Brahms bei der klanglichen Erweiterung des Streichquartetts für die Hinzunahme einer zweiten Bratsche, während andere hierfür stattdessen ein zweites Cello oder einen Kontrabass ins Ensemble integrierten. Brahms’ G-Dur-Quintett strahlt eine gelassene Reife und Abgeklärtheit aus; es vereint kraftvolle, geradezu sinfonisch anmutende Themen, lyrische Passagen von leichter Melancholie und tänzerische Ausgelassenheit – nicht zuletzt im ungarisch gefärbten Schlusssatz.

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