Historisches Museum Frankfurt

Musikstadt Frankfurt

4 May
20:30
24,– € Ermäßigt: 14,– €
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Saalhof 1, Frankfurt am Main

Wenn in einem »Kammerflimmern« des hr-Sinfonieorchesters drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten gewürdigt werden, die das Frankfurter Musikleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend prägten, bietet sich das Historische Museum Frankfurt als Bühne für eine solche musikgeschichtliche Retrospektive mit lokalem Bezug geradezu an.

About the event

Kammerflimmern

Wenn in einem »Kammerflimmern« des hr-Sinfonieorchesters drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten gewürdigt werden, die das Frankfurter Musikleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend prägten, bietet sich das Historische Museum Frankfurt als Bühne für eine solche musikgeschichtliche Retrospektive mit lokalem Bezug geradezu an.

Clara Schumann kam 1878 nach Frankfurt, um an Dr. Hoch’s Konservatorium Klavier zu unterrichten, und wohnte bis zu ihrem Tod 1896 in der Myliusstraße. Dort bekam sie in diesen knapp zwei Jahrzehnten häufig Besuch von Johannes Brahms, der im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts seinerseits als Dirigent und Pianist eine rege Konzerttätigkeit am Main im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Rahmen entfaltete. Die Eltern des in Hanau gebürtigen Paul Hindemith zogen 1905, nur wenige Jahre nach dem Tod Schumanns und Brahms’, nach Frankfurt. Der musikalisch hochtalentierte Junge studierte Violine und Komposition am Hoch’schen Konservatorium und wirkte anschließend von 1915 bis 1923 als Konzertmeister im Opernorchester. 1927 nahm er eine Professur in Berlin an, doch auch danach – selbst nach seinem von den Nationalsozialisten erzwungenen und anschließend freiwillig fortgesetzten Exil – war Hindemith häufig in Frankfurt zu Besuch, wo er 1963 schließlich auch starb. Das Programm dieses »Kammerflimmerns« mit fünf Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters sowie Paul Rivinius (Klavier) als Gast ehrt die drei Komponist*innen mit je einem ihrer wichtigsten Kammermusik-Werke.

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