Hamburgische Staatsoper

ROMANTIC EVOLUTION/S

8 Jan — 25 Mar 2027
14:00 - 22:00
—
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Große Theaterstraße 25, Hamburg

La Sylphide gilt als Inbegriff des Romantischen Balletts, die Premiere im Jahr 1832 als Geburtsstunde der Kunstform. Seither entwickelt sich die Gattung Ballett stets weiter: Uraufführungen dienen seit fast 200 Jahren der Erneuerung und Erweiterung einer universellen Sprache, die ohne Worte auskommt, aber äußerst beredsam ist. Der Ballettabend ROMANTIC EVOLUTION/S vereint nun eines der ältesten Ballette - La Sylphide - mit einer Uraufführung des Ersten Solisten und Choreografen Aleix Martínez. Im Auftrag von Interims-Ballettdirektor Lloyd Riggins, hat sich Martínez von diesem romantischen Klassiker für sein neues Stück inspirieren lassen.

About the event

Bournonville / Martínez

La Sylphide gilt als Inbegriff des Romantischen Balletts, die Premiere im Jahr 1832 als Geburtsstunde der Kunstform. Seither entwickelt sich die Gattung Ballett stets weiter: Uraufführungen dienen seit fast 200 Jahren der Erneuerung und Erweiterung einer universellen Sprache, die ohne Worte auskommt, aber äußerst beredsam ist. Der Ballettabend ROMANTIC EVOLUTION/S vereint nun eines der ältesten Ballette - La Sylphide - mit einer Uraufführung des Ersten Solisten und Choreografen Aleix Martínez. Im Auftrag von Interims-Ballettdirektor Lloyd Riggins, hat sich Martínez von diesem romantischen Klassiker für sein neues Stück inspirieren lassen.

La Sylphide dreht sich um den schottischen Bauern James der sich am Tag seiner Hochzeit in eine Sylphide verliebt. Dieser ätherische Luftgeist – den er nicht einfangen kann – bezaubert ihn so sehr, dass er sein Haus und seine Verlobte verlässt um ihr in den Wald zu folgen. Mithilfe der Hexe Madge schafft er es endlich, Besitz von der Sylphide zu ergreifen, woraufhin diese aber stirbt.

Dieses charmante Ballett hat nicht nur wegen seiner grazilen, schwebenden Sylphiden, seine mondbeschienene Waldlichtung und seiner pittoresken, folkloristischen Tanzeinlagen in James‘ Bauernhaus fast zwei Jahrhunderte überlebt, sondern auch wegen seiner zeitlosen Themen: der Beziehung zwischen Mensch und Natur, der Faszination, die das Übernatürliche auf uns ausübt und der Dichotomie zwischen unserem alltäglichen, banalen irdischen Leben und der spirituellen Welt. Martínez wird in seiner Uraufführung einige dieser Themen in seinem neuen Stück aufgreifen.

Die Choreografie von La Sylphide stammt von August Bournonville, dessen Name unzertrennlich mit dem des Königlich Dänischen Balletts verbunden ist. Bournonvilles Fassung aus dem Jahr 1836 gilt bis heute als maßgeblich. Die Einstudierung in Hamburg übernimmt Frank Andersen, einst Direktor des Königlich Dänischen Balletts gemeinsam mit Eva Kloborg. Beide zählen zu den weltweit führenden Bournonville-Spezialisten. Auf Einladung von Lloyd Riggins – der selbst auch Erster Solist des Königlich Dänischen Balletts war - werden Andersen und Kloborg den besonderen Stil und Charme von Bournonvilles weltberühmtem Ballett den Tänzer:innen des Hamburg Balletts beibringen.

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