Sonderkonzert Internationales Musikfest Hamburg
Die Kluft zwischen Liebe und Hass scheine ihr „heute unüberwindlicher als je zuvor“, sagt die Komponistin Sofia Gubaidulina. Für ihr Oratorium „Über Liebe und Hass” wählte sie biblische Psalm- und Gebetstexte und schuf so ein Werk, das in vier Solostimmen, zwei Chören und großem Orchester eine Dichte von Klang und Sinn entfaltet und den Gegensatz zweier Urkräfte reflektiert – den universellen Triebfedern menschlichen Handelns.
Mit ihrem Oratorium „Über Liebe und Hass” schuf Sofia Gubaidulina, eine der bedeutendsten zeitgenössischen Komponistinnen, ein musikalisches Spiegelbild unserer Gegenwart: „Ich habe sehr alte Texte aus der Bibel ausgewählt, um etwas Universelles zu schaffen und zu zeigen, dass die Extreme von Liebe und Hass immer existierten. Doch diese Kluft scheint mir heute unüberwindlicher als je zuvor“, so die Komponistin. Entstanden ist ein Werk, das nicht nur Klangräume öffnet, sondern existenzielle Fragen stellt. In vier Solostimmen, zwei Chören und großem Orchester entfaltet sich eine Dichte von Klang und Sinn, die in eindringlichen Psalm und Gebetstexten den Gegensatz zweier Urkräfte reflektiert: Liebe und Hass – universelle Triebfedern menschlichen Handelns.
Das Oratorium bewegt sich zwischen liturgischer Intensität und dramatischer Klangverdichtung, stellt Gegensätze ins akustische Licht und lässt zugleich Raum für persönliche Reflexion über Mitmenschlichkeit, Gewalt und Versöhnung.
Elbphilharmonie – Großer Saal
Über Liebe und Hass
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Die Kluft zwischen Liebe und Hass scheine ihr „heute unüberwindlicher als je zuvor“, sagt die Komponistin Sofia Gubaidulina. Für ihr Oratorium „Über Liebe und Hass” wählte sie biblische Psalm- und Gebetstexte und schuf so ein Werk, das in vier Solostimmen, zwei Chören und großem Orchester eine Dichte von Klang und Sinn entfaltet und den Gegensatz zweier Urkräfte reflektiert – den universellen Triebfedern menschlichen Handelns.
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