Lesung und Gespräch mit Dagmar Herzog und Anne Jelena Schulte
Mit Texten und Übersetzung in Leichte Sprache
In diesem Gespräch unterhalten sich die Historikerin Dagmar Herzog und die Autorin Anne Jelena Schulte darüber, auf welche Weise bestimmte Menschengruppen unterdrückt werden. Dagmar Herzogs Buch „Der neue faschistische Körper“ erhält derzeit viel Aufmerksamkeit. Darin zeigt sie, dass der Faschismus nicht nur mit Angst, sondern auch mit Lust arbeitet. Sie erklärt, wie Faschismus bei vielen die Lust weckt, sich aggressiv zu verhalten. Besonders untersucht hat sie die negativen Folgen davon für Menschen mit Behinderung.
Dagmar Herzog und Anne Jelena Schulte gehen der Frage nach, wieso der Faschismus damit erfolgreich ist, was das auch für Frauen* bedeutet und wie man dagegen zusammenhalten kann. Im Gespräch und in der vorangestellten Lesung beteiligt ist außerdem die Schauspielerin und Ärztin Maria Furtwängler, die neben vielen anderen Rollen sehr erfolgreich eine Tatortkommissarin verkörpert und die sich mit ihrer Stiftung u.a. für die Rechte von Mädchen und Frauen engagiert. Wir hören Texte aus Dagmar Herzogs Buch und Anne Jelena Schultes Theaterstück „The truest True Crime“. Diese sind in Leichter Sprache übersetzt und werden von Schauspielenden des Ensembles gelesen.
Anne Jelena Schulte
c Max Zerrahn
Dagmar Herzog
c Bert Willer
Maria Furtwängler
c Mathias Bothor
Münchner Kammerspiele – Schauspielhaus
Überlegenheitsfantasien
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Lesung und Gespräch mit Dagmar Herzog und Anne Jelena Schulte
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