von William Shakespeare
Deutsch von Marius von Mayenburg
mit einem Monolog von Lisa Wentz
Der Krieg ist vorüber. Don Pedro hat den Konflikt für sich entscheiden können. Zurückkehrend aus dem Feld, macht er im Gefolge zweier Offiziere Halt am Hof seines Statthalters Leonato. Augenblicklich verliebt sich einer von ihnen, Claudio, in Hero, die Tochter Leonatos. Der andere, Benedikt, nimmt dagegen das Dauerwortgefecht wieder auf, das ihn mit Heros Cousine Beatrice verbindet: Nichts macht diesen beiden anscheinend mehr Freude, als sich gegenseitig mit scharfer Zunge zu verspotten. Ein Maskenball wird gefeiert, auf dem Don Pedro für Claudio um die Hand Heros bittet. Auch Benedikt und Beatrice sollen endlich miteinander verkuppelt werden. Schon scheint dem doppelten Happy End nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Don John, Pedros bitterbösem Halbbruder, ist die ganze Romantik entschieden zuwider. Zusammen mit seinem Gefolgsmann Boracchio schmiedet er eine Intrige, die beinahe alles Glück zunichtemachen wird.
Shakespeares Stück um die Liebe in Zeiten des Krieges wird oft als die erste »Romcom« der Literaturgeschichte gefeiert. Doch die Fragen, die der Text stellt, sind keineswegs leicht zu beantworten: Wo endet der Krieg, wenn der Frieden beginnt? Was (oder wen) lieben wir, wenn wir zu lieben meinen? Tina Lanik zeigt die klassische Komödie als Spiel um die Liebe in bedrohlicher Zeit.
Schauspiel Frankfurt – Schauspielhaus
Viel Lärm um nichts
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von William Shakespeare
Deutsch von Marius von Mayenburg
mit einem Monolog von Lisa Wentz
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