Groovender Minimalismus zwischen Klassik, Jazz und Pop
Wenn ein Komponist seiner eigenen Musik Flügel verleiht, entsteht ein besonderes Funkeln: John Adams steht in diesem Konzert selbst am Pult des London Symphony Orchestra – und trifft dabei auf den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson. Amerika begegnet Island, pulsierender Rhythmus trifft klare nordische Kontur. Adams’ farbenreiche, sofort zugängliche Klangwelt, die spielerisch zwischen Minimal Music, Jazz, Gospel und klassischer Moderne wandert, bekommt so eine unmittelbare, persönliche Handschrift.
Seine brillant orchestrierten Werke wie »Short ride in a fast machine«, die schimmernde Streicherreise »Shaker loops« oder der Foxtrott »The chairman dances« zeigen Adams als einen der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Musik. Und im Mittelpunkt des Abends steht sein neues Klavierkonzert »After the fall«, das er Víkingur Ólafsson gewidmet hat. Das Stück, 2025 in San Francisco uraufgeführt, ist eine energiegeladene, gedankenscharfe Auseinandersetzung mit der Musikgeschichte nach Boulez – und zugleich ein Werk voller körperlicher Impulse, die Ólafssons präzise, leuchtende Spielweise besonders zum Strahlen bringt. John Adams, 1947 in Massachusetts geboren, gehört zu den erfolgreichsten lebenden Komponisten und wurde unter anderem mit mehreren »Grammys« und dem »Pulitzer-Preis« ausgezeichnet. Seine Musik entzieht sich jeder Schublade: Sie kann kantig sein, rhythmisch vertrackt, schimmernd tonal oder überraschend romantisch. »After the fall« zeigt einmal mehr, wie schwer sie zu fassen ist – und wie direkt sie ihre Hörerinnen und Hörer mitreißt. Mehr lesen
Konzerthaus Dortmund
Víkingur Ólafsson, John Adams & London Symphony Orchestra
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Sold by: konzerthaus-dortmund.de
26–129 €
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Wenn ein Komponist seiner eigenen Musik Flügel verleiht, entsteht ein besonderes Funkeln: John Adams steht in diesem Konzert selbst am Pult des London Symphony Orchestra – und trifft dabei auf den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson. Amerika begegnet Island, pulsierender Rhythmus trifft klare nordische Kontur. Adams’ farbenreiche, sofort zugängliche Klangwelt, die spielerisch zwischen Minimal Music, Jazz, Gospel und klassischer Moderne wandert, bekommt so eine unmittelbare, persönliche Handschrift.
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